Geht´s noch Onetz?
Onetz zeigt sein wahres Gesicht.
In Weiden wird eine sogenannte „Podiumsdiskussion zur Oberbürgermeisterwahl“ veranstaltet – aber nicht für alle Bürger, sondern nur für die, die zahlen können und wollen.
Eigentlich sind politische Informationsveranstaltung dieser Art kostenlos, doch nicht bei Onetz.
15 Euro Eintritt, damit man sich vor einer Wahl informieren darf. Und als wäre das nicht schon fragwürdig genug, geht der komplette Erlös ausgerechnet an einen Verein der öffentlich gegen die AfD hetzt. Neutral ist das nicht!
Pikant dabei:
2 OB-Kandidaten auf dem Podium sind selbst Mitglieder im Vorstand dieses Vereins. Weitere Stadtratskandidaten sind ebenfalls Mitglieder im Vorstand des Vereins.
SPD, Grüne, LSBW, CSU – alle mit dabei.
Neutralität? Fehlanzeige.
Als wäre das noch nicht genug:
Fragen dürfen nicht frei aus dem Publikum gestellt werden, sondern müssen vorab per E-Mail oder Instagram eingereicht werden.
Wer kein Internet hat?
Wer nicht „passt“?
Ausgeschlossen.
Das ist keine offene Diskussion.
Das ist Vorauswahl, Filterung und politische Bevormundung.
👉 Demokratie darf kein Eintrittsgeld verlangen.
👉 Wähler dürfen nicht vorsortiert werden.
👉 Politische Veranstaltungen dürfen nicht zur Geldbeschaffung parteinaher Vereine missbraucht werden.
Wer so ein Format verteidigt, zeigt sehr deutlich, wie er Demokratie versteht:
kontrolliert, bezahlt – und bitte ohne unbequeme Fragen.
Wir sagen klar:
Politik gehört auf die Straße, in die Säle und zu den Bürgern –
frei, offen und ohne Kassenhäuschen.
Wenn eine gewählte Opposition bekämpft wird, ist nicht die Opposition das Problem – sondern der Zustand der Demokratie.
Wer Opposition nicht aushält, hält Demokratie nur so lange aus, wie sie ihm nützt.
Demokratie lebt von Opposition.
Autoritäre Systeme fürchten sie.
Pseudo-Demokratien bekämpfen sie unter moralischem Vorwand.
So geht’s auf jeden Fall nicht, Onetz! Wer kommt nur auf so eine Idee?